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| Die Frage
nach einem Leben nach dem Tod beschäftigt die Menschheit
seit je her. Zu allen Zeiten gab es verschiedene Ansätze: 1. Ablehnung: Mit dem Tod endet die Existenz eines menschlichen Individuums. Der Mensch lebt nicht mehr als Subjekt weiter, sondern nur noch als Objekt, zum Beispiel in der Erinnerung der Mitmenschen. (siehe auch Ganztodtheorie) 2. Vollendung: In vielen Religionen wird das menschliche Leben im weitesten Sinne als eine Art Reifung oder Bewährung gesehen. Nach dem Tod wechselt das Individuum für alle Zeiten in einen anderen Seinszustand (Himmel, Hölle, ...) 3. Reinkarnation: Der Mensch besitzt einen geistigen Anteil (Seele), der immer wieder in neuen Körpern auf der Erde erscheint, ein Leben lebt und wieder stirbt. |
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Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte steh´n, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist. Arthur Schopenhauer |
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| Reinkarnation Der Begriff Reinkarnation (lateinisch Wiederfleischwerdung) bezeichnet die Idee, dass die menschliche Seele nach dem Tod (Exkarnation) auf dieser Erde oder anderen Existenzbereichen wieder als empfindendes Wesen geboren (inkarniert) wird. Dieses Konzept wird auch als Wiedergeburt, Seelenwanderung, Transmigration oder Metempsychose bezeichnet. Die Außerkörperliche Erfahrung steht in engem Zusammenhang mit dem Begriff Reinkarnation. In einigen, aber keineswegs allen Reinkarnationslehren steht auch der Begriff des Karma damit in einem engen Zusammenhang. Weiter Lesen |
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| Gibt es ein Leben "danach"? Titel : Zwillinge in ihrer pränatalen Phase. In dem Maß, in dem ihr Bewußtsein wuchs, stieg auch ihre Freude: "Sag, ist es nicht großartig, daß wir empfangen wurden? Ist es nicht wunderbar, daß wir leben?" Die Zwillinge begannen ihre Welt zu entdecken. Als sie aber die Nabelschnur fanden, die sie mit ihrer Mutter verband und die ihnen Nahrung gab, da sangen sie vor Freude: "Wie groß ist die Liebe unserer Mutter, daß sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!" Als die Wochen vergingen und schließlich zu Monaten wurden, merkten sie plötzlich, wie sehr sie sich verändert hatten. "Was soll das heißen?" fragte der eine Zwilling den anderen. "Das heißt nichts anderes," antwortete der andere, "daß unser Aufenthalt in dieser Welt bald seinem Ende zugeht." "Aber ich will gar nicht gehen," erwiderte der eine, "ich möchte für immer hier bleiben." "Wir haben keine andere Wahl," entgegnete der andere, "aber vielleicht gibt es ein Leben nach der Geburt." "Wie könnte dies sein?" fragte zweifelnd der erste. "Wir werden unsere Lebensschnur verlieren, und wie sollten wir ohne sie leben können? Und außerdem haben andere vor uns diesen Schoß hier verlassen, und niemand von ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, daß es ein Leben nach der Geburt gibt. - Nein, die Geburt ist das Ende!" So fiel der eine von ihnen in tiefen Kummer und sagte: "Wenn die Empfängnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Schoß? Es ist sinnlos! - Womöglich gibt es gar keine Mutter hinter allem." "Aber sie muß doch existieren," protestierte der andere, "wie sollten wir sonst hierhergekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben?Hast du je unsere Mutter gesehen?" fragte der eine. "Womöglich lebt sie nur in unserer Vorstellung. Wir haben sie uns erdacht, weil wir dadurch unser Leben besser verstehen können!" Und so waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefüllt mit vielen Fragen und großer Angst. Schließlich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie ihre Augen. - Sie schrien. Was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume. |
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| Die Ganztodtheorie ist eine vor allem unter protestantischen
Theologen den 20. Jahrhunderts populäre Interpretation des
christlichen Auferstehungsglaubens, die im Gegensatz zum Glauben
an die Unsterblichkeit der Seele, wie ihn etwa die
Römisch-Katholische Kirche vertritt, annimmt, dass im Tod der
ganze Mensch - Leib und Seele - stirbt. Auferstehung wird damit
wie eine Neuschöpfung des ganzen Menschen verstanden. Aus der Sicht von Vertretern der Ganztodtheorie sprechen unter anderem folgende Argumente für sie: Die biblische Anthropologie kennt keine Trennung von Leib und Seele, diese ist eine antike griechische philosophische Vorstellung. Der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele ist nicht biblisch begründet. Im Zentrum der christlichen Hoffnung, wie sie in der Bibel bezeugt wird, steht die Auferstehung, nicht eine Hoffnung auf die Unsterblichkeit der Seele. Der ganze Mensch hat gesündigt, die Strafe - der Tod - trifft also auch den ganzen Menschen. Der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele baut auf eine Eigenschaft der menschlichen Natur (die Unsterblichkeit seiner Seele) statt allein auf Christus. Kritiker der Ganztodtheorie ziehen die Gültigkeit dieser Argumente in Zweifel und führen u.a. folgende Argumente gegen die Ganztodtheorie an: Die Bibel bezeugt im Alten wie im Neuen Testament einen Zwischenzustand der Verstorbenen vor der Auferstehung des Leibes, insbesondere auch ein Sein mit Gott für von ihm Erwählte. Die Ganztodtheorie erklärt nur sehr unbefriedigend die personale Identität der Verstorbenen und Auferstanden. Die Ganztodtheorie steht im Widerspruch zur gelebten Hoffnung christlicher Gläubiger für ihre Verstorbenen. Die Ganztodtheorie wird unter anderem von den Zeugen Jehovas und den Siebenten-Tags-Adventisten vertreten |
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Eine Zusammenfassung aus dem Buch LEBEN NACH DEM TOD Weltbildverlag ISBN 3- 89350-433-8 |
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| Die Umkehr Alle die Menschen, mit denen ich gesprochen habe, mußten natürlich irgendwann im Laufe ihres Erlebnisses wieder umkehren. Im allgemeinen hatte sich jedoch ihre Einstellung zum Tod in der....... Weiter Lesen | Folgen im Leben und Neue Sicht des Todes Aus den Gründen, die ich eben genannt habe, hat sich meines Wissens kein einziger ein tragbares Rednerpult gezimmert und ist in die Welt hinausgezogen, um als Fulltime-Prophet seiner persönlichen Todeserfahrung die Leute zu missionieren. Weiter Lesen | Die Rückschau Ein Rückschauerlebnis Die Grenze oder Schranke des TNEs Das erste Auftreten des Lichtwesens und seine prüfenden, ohne Worte gestellten Fragen leiten eine Szene von bestürzender Eindringlichkeit ein, während der das Wesen in einer Überschau dem Sterbenden Weiter Lesen |
Rätsel Tod. Was geschieht, wenn wir sterben? Menschen, die an der Schwelle zum Jenseits standen, beschrieben es so: Wir sahen einen dunklen Tunnel, an dessen Ende ein helles Licht strahlte.
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Forscher der Uni Tübingen errechneten nun am Computer, daß ein solcher „Tunnelblick“ tatsächlich entstehen kann. Bedingung: Der Beobachter muß mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sein. Das sind unglaubliche 300 000 km pro Sekunde.
| Wir
wollen uns aber auch auf folgende Weise zu Gemüt führen, wie
viele Hoffnung da ist, daß Sterben etwas Gutes sei: Eins von
beiden muß der Tod sein: entweder er ist wie ein Nichts-Sein,
und der Gestorbene hat keine Empfindung weiter von irgend etwas,
oder nach der gewöhnlichen Annahme, ist er eine Verwandlung und
eine Versetzung der Seele aus diesem in einen anderen Ort. Ist
er nun >>keine Empfindung weiter<<, sondern gleichsam ein
Schlaf, in dem der Schlafende nicht einmal einen Traum sieht
[...] so nenne ich ihn einen Gewinn; und alle Zeit vor uns
scheint auf diese Weise nur Eine lange Nacht zu sein. Wenn aber
der Tod ein Auswandern ist, aus diesem nach einem anderen Ort,
und es ist wahr, was gesagt wird, daß alle, die gestorben sind,
sich dort befinden, welche Glückseligkeit könnte größer sein als
diese! Platon (1), Die Apologie des Sokrates |
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Was ist
Traum? Was ist Tod? Ist dieser nur eine Unterbrechung des
Lebens? oder gänzliches Aufhören desselben? Ja, für Leute, die
nur Vergangenheit und Zukunft kennen und nicht in jedem Momente
der Gegenwart eine Ewigkeit leben können, ja, für solche muß der
Tod schrecklich sein! Wenn ihnen die beiden Krücken, Raum und
Zeit, entfallen, dann sinken sie ins ewige Nichts. Und der
Traum? Warum fürchten wir uns vor dem Schlafengehn nicht weit
mehr als vor dem Begrabenwerden? Ist es nicht furchtbar, daß der
Leib eine ganze Nacht leichentot sein kann, während der Geist in
uns das bewegteste Leben führt, ein Leben mit allen
Schrecknissen jener Scheidung, die wir eben zwischen Leib und
Geist gestiftet? Heinrich Heine (2, 97), Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski |
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Was ist das Leben? Es ist das
Aufblizen eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Atem eines
Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras
huscht und im Sonnenuntergang verschwindet! |