

Tod und Sterben wird in unserer heutigen Gesellschaft sehr verdrängt. Sterben geschieht heute fast nur noch in Krankenhäusern oder Altenheimen. Um auch anderen ein bisschen Einblick in das Komplexe Thema Tod und Sterben zu geben habe ich diese Seiten gestaltet. Aber auch für berufliche Helfer ist sie gedacht.
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Sterben ist kein Ereignis, sondern ein Vorgang, der fortschreitend den ganzen Menschen ergreift. Es umfaßt die letzte Zeitspanne vor dem Einsetzen des Todes. Somit ist der Sterbende ein Lebender und wie jeder Mensch in seiner Würde zu achten und zu behandeln. Folglich darf er nicht von den Lebenden abgesondert werden. |
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| Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht. Epikur |
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| Sterbebegleitung |
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| Der Helfer und Begleiter Alle Beteiligten - die Sterbenden, ihre Angehörigen und die beruflichen Helfer leiden darunter, daß das Sterben in der heutigen Zeit aus dem Erleben vieler Menschen ausgeklammert ist.Zwei Drittel aller Menschen sterben im Krankenhaus, viele im Altenheim, andere eher einsam zu Hause. Die Begleitung eines Sterbenden durch seine ganze Familie ist nur noch in Gebieten mit geschlossener Tradition zu erleben. Einem Menschen, der heute in der Stadt aufwächst, begegnet der Tod nur in den seltensten Fällen mitten im Leben. Viele von uns sind bereits im mittleren Erwachsenenalter, wenn sie beim Tod eines Eltern- oder Großelternteils erstmals mit dem Sterben in Berührung kommen. Weiter Lesen |
| Grundsaetze der Bundesaerztekammer
zur aerztlichen Sterbebegleitung vom 11. September 1998 Präambel Aufgabe des Arztes ist es, unter Beachtung des Selbstbestimmungsrechtes des Patienten Leben zu erhalten, Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen sowie Leiden zu lindern und Sterbenden bis zum Tod beizustehen......... Weiter Lesen |
| Verlust und Trauer |
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Geschichte der Euthanasie Euthanasie (von griechisch euthanasía "schöner Tod"] bezeichnet die Sterbehilfe für unheilbar Kranke und Schwerstverletzte mit dem Zweck, ihnen qualvolles Leiden zu ersparen. Über die Jahrhunderte hinweg erfuhr der Begriff einen Bedeutungswandel: über "ärztliche Handlung, um Sterbenden den Todeskampf zu erleichtern" (so Francis Bacon Anfang des 17. Jahrhunderts), "Sterbebegleitung" (Hospiz) im 18. und 19. Jahrhundert, wobei die Beschleunigung des Sterbens kategorisch abgelehnt wurde, "Sterbehilfe", wobei unheilbar Kranke und Behinderte miteinbezogen wurden (Roland Gerkan um die Jahrhundertwende), bis hin zur "Vernichtung lebensunwerten Lebens" schon vor 1933. Weiter Lesen |
| Das Testament
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